Umwelt | Ethik


Nicht nur auf die Gesundheit hat unsere Ernährung Einfluss, sondern auch auf unsere Umwelt.

Schon jetzt verbrauchen wir die Ressourcen und Leistungen von 1,6 Erden.
Würden wir so weiter leben wie bisher, wären schon im Jahr 2030 zwei Planeten nötig, um unseren Bedarf zu decken.

Wie der Planet Erde in Zukunft für unsere Kinder und Enkelkinder aussehen wird, hängt von unserem Konsum und Verhalten ab.

Im Dokumentationsfilm Cowspiracy wird eindrucksvoll gezeigt, warum das so ist.

 

Umweltzerstörung durch die Fleisch- und Milchindustrie, denn sie ...

  • ist verantwortlich für den weltweit größten CO²-Ausstoß, hier kannst du deinen CO²-Fußabdruck berechnen
  • ist laut Berechnungen des unabhängigen WorldWatch Institute für 51% der globalen anthropogenen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich
  • hat den größten Wasserverbrauch (15.000-20.000 Liter/kg Rindfleisch), du kannst deinen Wasser-Fußabdruck bestimmen
  • verbraucht 90% des weltweit angebauten (GM-)Soja als Futtermittel, pro Sekunde wird hierfür im Amazonas-Regenwald eine Fläche in der Größe 1 Fußballfeldes gerodet. Der aktuelle Fleischatlas vom Bund ist hierfür auch sehr informativ
  • ist Ursache für den Hungertod von momentan täglich ca. 20.000 Kindern in Entwicklungsländern, da Getreide, Mais und Soja - welche meist in diesen Ländern angebaut werden - als Tierfutter exportiert wird. Für die Produktion von z.B. 500 g Rindfleisch muss eine Menge von 8 kg Getreide verfüttert werden, was 10 Menschen ernähren könnte. Dem Welthunger könnte somit ein Ende gemacht werden, wenn mehr Menschen auf pflanzliche Ernährung umsteigen würden.
Auch Fischkonsum ist alles andere als nachhaltig. Ungeachtet dessen, nimmt unser Organismus durch den Verzehr von Meerestieren u.a. jede Menge Schwermetalle und Mikroplastik auf. Die Fischindustrie vernichtet - neben der Zerstörung des Meerbodens - jährlich zusätzlich viele Millionen Tonnen Meereslebewesen durch ungewollten Beifang wie Delphine, Schildkröten, Seevögel, Rochen, Wale, Haie und Jungtiere. Bei manchen Fischereien beträgt der Beifang-Anteil 20 kg pro Kilogramm Zielart, dadurch sind bereits jetzt viele Meerestierarten ausgestorben und voraussichtlich 2050 werden unsere Ozeane bereits geleert sein.
Mit dem Beifangrechner kann man herausfinden, wie viele Meerestiere beim Verzehr eines bestimmten Fisches zusätzlich sterben müssen.

 

 

make the connection...

 

Den Hund und die Katze streicheln wir, die Kuh und das Schwein essen wir. 

In vielen asiatischen Ländern wie Südkorea und China werden Katzen und Hunde in Massen geschlachtet und gegessen, das aber finden wir verwerflich und grausam. Aber warum ist das so?

Dass wir beim Fleisch- und Fischkonsum verwesende Leichenteile von Lebewesen im Kleinkindalter mit Geist und Seele verzehren, ist lange verdrängt aus unseren Köpfen.

 


In der Eierindustrie werden männliche Küken am 1. Lebenstag geschreddert, da sie keine Eier legen und für die Mast nicht geeignet sind.

 

In der Milchindustrie werden Kühe gewaltsam geschwängert, damit sie nach der Geburt des Kalbes - welches unmittelbar von der Mutter getrennt wird - Milch produzieren, denn ohne eine Schwangerschaft, würde - genau wie beim Menschen - keine Laktation eintreten.


"Du sollst nicht töten" lautet das fünfte Gebot. Aber ist es in moralisch vertretbar, Jemanden dafür zu bezahlen, ein Lebewesen zu töten, damit wir es essen können, obwohl keine Notwendigkeit hierfür besteht?

 

Durch mehr Bewusstsein wird die Verbindung wieder zu dem hergestellt, was auf unserem Teller liegt. Erkenne den Zusammenhang.

 

Viele Menschen haben dies bereits erkannt und wollen nicht länger Mitschuld am Leiden und Sterben anderer Lebewesen haben. 

 

Wann hast Du dich dazu entschieden, Tiere zu essen?  Hol dir deine Entscheidungsfreiheit zurück

 

Dokumentationsfilm Earthlings